Kartoffelanbau
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- Erstellt am Mittwoch, 04. April 2012 17:50
Im April müssen die Frühkartoffeln in die Erde!
Bauern bekommen Geld, wenn sie auf ihren Flächen nichts anbauen. Da ist der Kartoffelanbau im Kleingarten eine gute Alternative.
Der Anbau erfolgt am besten großflächig von Gartenzaun zu Gartenzaun, denn mit keiner anderen Feldfrucht sind so hohe Hektarerträge zu erreichen, wie mit der Kartoffel.
Kartoffelanbau im Kleingarten ist ideal:
- die Gemeinnützigkeit wird erhalten
- Kartoffelkraut ist ein attraktiver Gartenschmuck
- die Erntemengen, die man nicht selbst verbrauchen kann, liefert man einfach an die Tafel*.
Da bekommen die armen Übergewichtigen, die selbst keinen Kleingarten bewirtschaften können, weil sie sich nicht mehr bücken können, auch etwas zu essen.
Mit diesen Vorschlägen sind "blühende Landschaften" nachhaltig zu gestalten: Die Bauern bauen nur noch Raps für Biosprit an und die Kleingärtner versorgen die Bevölkerung mit Kartoffeln.
* "Die Tafel" ist ein Marketingkonzept von McKinsey für Lebensmittelgroßkonzerne zur kostengünstigen Entsorgung von überschüssigen Lebensmitteln. Die meisten deutschen Tafeln sind Mitglied in diesem Verband.
Und noch ein Zusatztipp: Das braunfäulige Kartoffellaub sollte möglichst lange liegen bleiben. Es ist ein individueller Gartenschmuck, zeigt die Geisteshaltung des Kleingärtners und verhindert nachhaltig den Tomatenanbau in der gesamten Gartenanlage.
